Die 10 beliebtesten Aquarium Fische

Es gibt unglaublich viele Aquarium Fische. Doch welche sind die schönsten Arten, und welche Fische können von Anfängern gehalten werden? In diesem Artikel stelle ich dir 10 beliebtesten Aquarium Fische vor und werde kurz auf die Ansprüche, Verhalten und Besonderheiten eingehen.

Guppy (Poecilia reticulata)

Guppy
Guppy (Poecilia reticulata)

Guppys sind vor allem für ihre prachtvolle Schwanzflosse bekannt. Durch ihre robuste Art sind sie beliebte Aquarium Fische bei Anfängern und eignen sich hervorragend für kleine und mittelgroße Gesellschaftsbecken. Die Herkunft des Guppys sind Süßwassergewässer aller Art in Mittelamerika und Brasilien.

Das Aquarium sollte mindestens 60cm breit sein und 54 Liter Fassungsvermögen haben. Guppys leben in Gruppen ab 5 Tieren und halten sich in allen Teilen des Aquariums auf. Wichtig ist eine dichte Bepflanzung und eine nicht zu starke Strömung im Becken. Da Guppys lebendgebärende Fische sind, fällt es selbst Anfängern leicht Nachkommen zu züchten.

Guppys werden bis zu 5cm groß. Die Männchen werden nicht ganz so groß wie die Weibchen, sind aber schöner und farbenprächtiger. Es gibt viele verschieden Zuchtformen des Guppys, die sich in Farbe und Länge und Form der Schwanzflosse unterscheiden.

Schwierigkeit: einfach

  • pH-Wert: 6 – 8,5
  • Gesamthärte: weniger als 30 °dGH
  • Temperatur: 24 -27 °C

Guppy


Platy (Xiphophorus maculatus)

Platy
Platy (Xiphophorus maculatus)

Platys gehören genau wie Guppys, Mollys und Schwertträger zu den lebendgebärenden Fischen. Sie sind ebenfalls recht anspruchslos und können sehr gut von Anfängern gehalten werden. Je nach Art sind Platys sehr unterschiedlich gefärbt. Die am weitesten verbreitete Zuchtform ist der Korallenplaty. Platys gibt es in fast allen erdenklichen Farben, besonders verbreitet sind aber Gelb-, Orange- und Rottöne. Charakteristisch ist sein hoher Rücken, sowie seine Schuppen, die im Licht schimmern. Beliebt sind Platys aufgrund ihrer geselligen, aber trotzdem lebhaften Art.

Das Aquarium sollte für eine artgerechte Haltung mindestens 60cm breit sein und ein Fassungsvermögen von 54 Litern haben. Platys sollten in Gruppen von mindestens 5 Tieren gehalten werden und können mit vielen anderen Arten vergesellschaftet werden. Auch Platys sind lebendgebärende Fische, weshalb es auch Anfängern gelingt Nachkommen zu züchten.

Der Platy stammt aus Gewässern in Mittelamerika und kann bis zu 6 cm groß werden. Neben dem üblichen Trockenfutter ernähren sich Platys auch von Algen, die auf Wurzeln und Steinen wachsen.

Schwierigkeit: einfach

  • pH-Wert: 7,5 – 8,5
  • Gesamthärte: 5 – 25 °dGH
  • Temperatur: 18 – 28 °C

Platy


Molly (Poecilia sphenops)

Black Molly
Molly (Poecilia sphenops)

Molly, Guppy, Schwertträger und Platy gehören zur Familie der Lebendgebärende Zahnkarpfen und sind somit recht eng verwandt. Alle drei Arten ähneln sich somit in gewisser Weise. Vor allem der Black Molly ist bei vielen Aquarianern beliebt, was ihn zu einem der bekanntesten Zierfische überhaupt macht. Im Gegensatz zu Guppy und Co. ist der Molly etwas anspruchsvoller in der Haltung. Weiches Wasser mit einer Gesamthärte unter 12 °dGH ist für die Haltung ungeeignet. Zudem benötigen Mollys eine Wassertemperatur von mindestens 25 °C und einige Rückzugsmöglichkeiten.

Weibliche Mollys können bis zu 10 cm groß werden, männliche hingegen nur etwa 6 cm. Das Aquarium sollte für eine artgerechte Haltung eine Breite von mindestens 80 cm und ein Volumen von 112 Litern haben. Auch Mollys sollten in Gruppen von mindestens 5 Tieren gehalten werden. Es sollten immer mehr Weibchen als Männchen im Becken sein. Mollys sind lebendgebärend und werden dir daher schnell Nachwuchs bescheren. Einige Nachkommen der Black Mollys werden grau mit schwarzen Punkten und nicht ganz schwarz.

Schwierigkeit: Normal

  • pH-Wert: 6 – 8
  • Gesamthärte: 12 – 30 °dGH
  • Temperatur: 25 – 30 °C

Molly


Diskus 

Dikusfisch
Diskusfisch (Symphysodon aequifasciatus)

Der aus Amazonien stammende Diskus ist einer der schönsten, teuersten und anspruchsvollsten Süßwasser Fische. Diskus Fische unterscheiden sich von Echten Diskus durch die nicht vorhandenen Querstreifen. Diskus Fische sind beeindruckende Tiere, die für Anfänger aber völlig ungeeignet sind. Seinen Namen verdankt der Diskus seiner scheibenartigen Form. Die Haltung erfordert sehr gut gefiltertes und weiches Wasser, sowie tropische Hölzer und großblättrige Pflanzen. Neben den beeindruckenden Mustern und Farben, begeistert auch das ausgeprägte Sozial- und Paarungsverhalten dieser Tiere.

Diskusfische werden bis zu 15 cm groß und sollte in Gruppen ab 5 Tieren oder als Pärchen gehalten werden. Ein Becken für Diskusfische sollte eine Mindestbreite von 120 cm und ein Volumen von 300 Litern haben. Besser sind noch größere Becken mit 400 Litern und mehr. Die Zucht von Diskusfischen ist sehr schwierig und gelingt nur unter angepassten Verhältnissen.

Damit keine Krankheiten entstehen, muss der Diskus sehr abwechslungsreich gefüttert werden. Neben Trockenfutter muss man also auch Lebend- und Gefrierfutter wie Mückenlarven verfüttern. Auch wenn der Diskus extrem sensibel und anspruchsvoll ist, lohnt sich die Haltung allemal. Für mich ist der Diskusfisch neben dem verwandten Skalar der schönste und interessanteste Zierfisch überhaupt.

Schwierigkeit: sehr schwer

  • pH-Wert: 5 – 7
  • Gesamthärte: 12 – 30 °dGH
  • Temperatur: 26 – 32 °C

Diskusfisch


Neonsalmler (Paracheirodon innesi)

Neonsalmler
Neonsalmler (Paracheirodon innesi)

Der aus dem Amazonas stammende Schwarmfisch ist einer der bekanntesten Aquarium Fische. Durch die langsamen Schwimmbewegungen bringt ein Neonschwarm Ruhe in das Aquarium. Es gibt den blauen Neon, den roten Neon und den Neonsalmer. Der blaue Neon hat im Gegensatz zum roten Neon und dem Neonsalmer keinen roten Streifen unter dem blauen Streifen. Der Rote Neon hat einen durchgezogenen roten Streifen, der Neonsalmler hingegen nur einen halben roten Streifen. Neonfische eignen sich perfekt als Beibesatz in größeren Gesellschaftsbecken. Aufgrund seiner bunten Farben, die im Licht schimmern ist der Neonfisch in vielen Aquarien vertreten. Der Neonsalmler ist im Gegensatz zum blauen- und roten Neon etwas weniger Anspruchsvoll, was ihn für Anfänger am interessanten macht.

Neons sollten in einem Becken mit einer Mindestbreite von 60 cm und einem Volumen von 54 Litern gehalten werden. Da Neonfische Schwarmfische sind müssen sie in Gruppen von mindestens 10 Tieren gehalten werden, ihre wahre Schönheit entfalten sie aber erst in Schwärmen mit 20 Tieren und mehr. Die Zucht von Nachkommen erweist sich als schwierig, und ist in Gesellschaftsbecken so gut wie unmöglich.

Oft wird werden Neons als die optimalen Anfänger Fische bezeichnet. Bei der Haltung gibt es im Bezug auf die Wasserwerte dennoch einiges zu beachten. Neonfische fühlen sich in saurem, weichen und eher kühlen Wasser wohl. Stimmen die Wasserwerte nicht, so werden Krankheiten begünstigt und der Spaß hat schnell ein Ende

Schwierigkeit: Normal

  • pH-Wert: 5 – 7
  • Gesamthärte: kleiner als 10 °dGH
  • Temperatur: 20 – 28  °C

(Werte für den Neonsalmler)

Neonsalmler


Skalar (Pterophyllum scalare)

Skalar
Skalar (Pterophyllum sclalre)

Der Skalar gehört genau wie der Diskus zur Familie der Buntbarsche. Der Skalar beeindruckt durch seine beeindruckende Form und sein majestätisches Auftreten. Skalare können je nach Art eine Höhe von über 40 cm erreichen, was die Haltung in Becken mit weniger als 240 Litern unmöglich macht. Skalare sind Raubfische, weshalb sie sich ab und zu auch mal eine Zusatzmahlzeit in Form kleinerer Fische wie dem Neon genehmigt. Bei der Vergesellschaftung von Skalaren mit kleinen Fischen kommt es auf das individuelle Verhalten der Skalare an. In vielen Fällen geht die Vergesellschaftung völlig problemlos von Handen, in anderen greifen Skalare regelmäßig kleine Fische an. Am sichersten ist es Skalare mit mehreren mittelgroßen Fischen zu vergesellschaften.

Skalare erreichen eine eine Größe von bis zu 15 cm und eine Höhe von bis zu 40 cm (inklusive Bauchfäden und Flossen). Um genügend Schwimmraum zu garantieren sollte ein geeignetes Becken mindestens 120 cm breit und 60 cm hoch sein. Skalare können Gruppen- oder Pärchenweise gehalten werden. Es sollten sich also immer mindestens 2 Skalare im Becken befinden. Die Zucht von Nachkommen gelingen in der Regel nur Züchtern, da die Eier normalerweise gefressen werden.

Im Vergleich zu Diskusfischen ist der Skalar etwas einfacher zu halten. Dennoch eignen sich Skalare nur als Besatz von großvolumigen Aquarien mit 200 Litern und mehr. Auch Skalare sollten ab und zu mit Lebend- und Gefrierfutter füttern. Sind alle Voraussetzungen erfüllt wird man mit dem majestätischen Auftreten des Skalars und seinem interessanten und ausgeprägten Sozialverhalten belohnt.

Schwierigkeit: anspruchsvoll

  • pH-Wert: 5 – 7,5
  • Gesamthärte: kleiner als 15 °dGH
  • Temperatur: 25 – 30 °C

Skalare


Siamesischer Kampffisch (Betta splendens)

Siamesischer Kampffisch
Siamesischer Kampffisch (Betta splendens)

Der Siasmesiche Kampffisch trägt seinen Namen nicht zu unrecht. Der farbenprächtige Fisch ist von Natur aus ein Einzelgänger, der stark revierbildend ist. Sowohl Artgenossen, als auch andere Fische werden im eigenen Revier nicht Geduldet. Unter Kampffisch Männchen kommt es zu kämpfen, die teilweise tödlich enden. Kampffischweibchen werden von den Männchen zu Paarungszwecken bedrängt und gejagt. Aufgrund der starken Revierbildung und Aggressivität (besonders bei Zuchtformen) ist es besonders bei Kampffischen wichtig, dass das Aquarium eine ausreichende Größe hat. In Aquarien mit einer Breite von unter 100 cm empfiehlt sich aufgrund der Revierbildung eine Einzelhaltung. Siamesische Kampffische zeichnen sich durch ihre sehr langen, teils schleierartigen Flossen und ihre kräftigen Farben aus. Mittlerweile gibt es Kampffische viele Zuchtformen in vielen Farben und Flossenformen.

Der aus Thailändischen Gewässern stammende Fisch kann bis zu 7 cm groß werden. Die Männlichen Kampffische haben längere Flossen und sind kräftiger gefärbt. Für eine Artgerechte Haltung sollte das Becken mindestens 25 Liter fassen und dicht bepflanzt sein.

Für die meisten Aquarien empfehle ich die Einzelhaltung des Kampffisches, da man so die oft tödlichen Kämpfe vermeidet. Siamesische Kampffische lassen sich längst nicht mit allen Fischen vergesellschaften. Die Fische dürfen weder zu klein sein, da sie sonst als Fressen angesehen werden, noch zu lange Flossen haben (z.B. der Guppy), da diese mit Artgenossen verwechselt werden.

Schwierigkeit: Normal

  • pH-Wert: 6 – 8
  • Gesamthärte: 12 – 30 °dGH
  • Temperatur: 25 – 30 °C

Kampffisch


Antennenwels (Ancistrus spec.)

Antennenwels
Antennenwels

Der Antennenwels ist ein ruhiger, friedlicher und sehr robuster Aquarium Bewohner.  Er lässt sich mit fast allen friedlichen Tieren vergesellschaften. Männchen haben im Gegensatz zu Weibchen Geweihartige Ausstülpungen an der Stirn. Der auch als “Scheibenputzer” oder “Saugwels” bekannte Antennwels ist Nachtaktiv und verdankt seinen Spitznamen der Eigenschaft sich bei der Futtersuche an Scheiben und Einrichtung festzusaugen. Welse halten sich wie du wahrscheinlich weißt am Boden des Aquariums auf. Sie ernähren sich nicht wie die meisten anderen Aquarium Fische von Flocken- oder Lebendfutter, sondern von Algen, zu Boden gefallenem Futter und jeglichen anderen Überresten, die sie am Boden finden. Antennenwelse sind Einzelgänger, die ihr Revier nicht gerne mit Artgenossen teilen. Für die Haltung von Antennenwelsen muss sich eine Wurzel im Becken befinden, die sie abraspeln, um daraus wichtige Ballaststoffe- zu erhalten.

Ausgewachsene Antennenwelse können Größen von bis zu 14 cm erreichen. Das Becken sollte daher eine Mindestbreite von 80 cm und ein Midestvolumen von 112 Litern haben. Es sollten Versteckmöglichkeiten in Form einer dichten Bepflanzung und Höhlen vorhanden sein. Wenn mehrere Welse in einem Becken gehalten werden, sollten auf ein Männchen zwei bis drei Weibchen kommen. Wenn mehrere Männchen in einem Becken gehalten werden sollen, muss das Becken aufrund des Revierverhaltens noch deutlich breiter als 80 cm sein.

Der Antennenwels ist ein friedlicher und sehr robuster Aquarium Fisch, der das Becken aufgrund seiner Fressgewohnheiten auch noch vor Verschmutzung schützt. Auch wenn der Antennwels tagsüber kein besonders auffälliges Verhalten zeigt, ist er ein in meinen Augen sehr schöner Fisch, der Ruhe ins Aquarium bringt.

Schwierigkeit: einfach

  • pH-Wert: 6 – 8
  • Gesamthärte: unter 25 °dGH
  • Temperatur: 18 – 30 °C

Schwertträger (Xiphophorus hellerii)

Schwertträger
Schwertträger (Xiphophorus hellerii)

Der Schwertträger ist so eng dem Platy verwandt, dass sie zusammen (unfruchtbare) Nachkommen zeugen können. Charakteristisch und namens-gebend ist der bei der von der Schwanzflosse gebildete Schwertfortsatz, der je nach Zuchtform 1/4 bis 1/2 der Körpergröße ausmacht. Der Schwertfortsatz ist nur bei bei Männlichen Schwertträgern vorhanden. Die Flosse des Weibchens ähnelt der des Platys. Schwertträger sind die meiner Meinung nach interessantesten Vertreter der lebendgebärenden Zahnkarpfen. Vor allem ihr Balzverhalten, bei dem die Männchen stürmisch durch das Wasser schwimmen, aus dem Wasser springen und sogar rückwärts schwimmen ist sehr Eindrucksvoll und Interessant.

Der Schwertträger stammt ursprünglich aus Mittelamerika, kann eine Größe von bis zu 10 cm erreichen und sollte in Gruppe ab 5 Tieren gehalten werden. Aufgrund seiner temperamentvollen und stürmischen Art ist eine Aquarium Breite von mindestens 100 cm, sowie eine feste Abdeckung nötig, damit sie genügend Freiraum haben und nicht aus dem Becken springen können. Der Schwertträger bevorzugt im Gegensatz zu den meisten Zierfischen leichte Temperaturschwankungen. Die Zucht von Nachkommen gelingt unter recht einfachen Verhältnissen.

Wenn die Anforderungen übereinstimmen kann der Schwertträger mit fast allen anderen Zierfischen vergesellschaftet werden. Er bringt Bewegung ins Becken und ist auch für Anfänger geeignet.

Schwierigkeit: einfach

  • pH-Wert: 6,5 – 8,5
  • Gesamthärte: 10 – 30 °dGH
  • Temperatur: 22 – 28 °C

Schwertträger


Zwergfadenfisch (Colisa lalia)

Zwergbuntfadenfisch
Zwergbuntfadenfisch (Trichogaster lalia)

Zwergfadenfische sind ruhige und gesellige Aquarium Fische. Die Männchen sind kräftig gefärbt, die Weibchen hingegen etwas unauffälliger. Wie der Name schon verrät werden Zwerfadenfische mit nur 5 cm nicht besonders groß. Diese etwas schüchtere Art benötigt ein dicht bepflanztes Aquarium, dass viele Rückzugsmöglichkeiten bietet. Zwergfadenfische können gut als Paar gehalten werden. Sie sind relativ anfällig für diverse Krankheiten und Parasiten, was die Haltung für Anfänger nicht unbedingt einfach macht.

Dieser aus Indien stammende Fisch fühlt sich in Mittelgroßen Aquarien mit einer Breite von 80 bis 100 cm am wohlsten. Zwergfadenfische bauen ein Nest aus Schaum in dem sie ihre Eier ablegen. Die Zucht von Nachkommen ist zwar nicht einfach, unter einigen Vorkehrungen aber selbst in Gesellschaftsbecken möglich

Der Zwerfadenfisch ist ein schöne und Art, die Farbe in mittelgroße Aquarien bringt. Zwergfadenfische sind eher ruhige und zurückgezogene Fische, die aber trotzdem schön zu beobachten sind.

Schwierigkeit: Normal

  • pH-Wert: 6 – 8
  • Gesamthärte: unter 15 °dGH
  • Temperatur: 24 – 30 °C

Aquarium Thermometer kaufen & anbringen

Aquarium Thermometer
analoges Glasthermometer im Aquarium

Die Wassertemperatur im Aquarium ist wichtig für Fische und Pflanzen. Fische sind wechselwarme Tiere. Das heißt, dass sie ihre Temperatur nicht wie Menschen von alleine halten und regulieren können. Fische können deshalb nur in einer relativ kleinen Temperaturspanne überleben. Weicht die Temperatur zu stark vom Idealwert ab, zeigen sie weniger Aktivität und sind anfälliger gegen Krankheiten und können sterben.

Ein Thermometer ist schlicht und einfach in jedem Aquarium Pflicht, um die Kontrolle über die Wassertemperatur zu behalten.

Welche Art von Thermometer?

Digitales / elektronisches Thermometer

Bei digitalen Thermometern kann man die Temperatur auf einem LCD Display ablesen. Meistens ist ein Fühler mit einem Kabel am Display befestigt. Das Display kann also außerhalb des Aquariums befestigt und abgelesen werden, während die Wassertemperatur im inneren gemessen wird.

Vorteile

  • bequemes Ablesen
  • Temperaturangabe mit Kommastelle
  • wechsel zwischen Fahrenheit und Celsius

Nachteile

  • Batteriewechsel
  • teurer

Digitales Wasser Thermometer

(November 26, 2020 11:46 pm)

Analoges Glasthermometer

Glasthermometer sind keinesfalls ungenauer als digitale Aquarium Thermometer. Sie sind lediglich etwas schwerer abzulesen. Wenn ein Glasthermometer erst einmal installiert ist, muss man sich die nächsten paar Jahre nicht mehr darum kümmern.

Vorteile

  • kein Batteriewechsel
  • günstiger

Nachteile

  • kann zerbrechen
  • schwieriger abzulesen

JBL Glas-Präzisionsthermometer

4,18 € (November 26, 2020 11:46 pm)

Aufkleb Thermometer

Eine dritte Variante sind Thermometer, die man von außen auf die Scheibe klebt. Da Messungen mit Aufkleb Thermometern erfahrungsgemäß sehr ungenau sind raten wir von der Nutzung ab.

Wo sollte man ein Aquarium Thermometer anbringen

  1. Ein Thermometer sollte immer von innen angebracht sein. Thermometer, die eine Messung von außen versprechen sind deutlich ungenauer.
  2. Das Thermometer sollte auf mittlerer Höhe angebracht werden, da die Temperatur im oberen Teil des Aquariums deutlich höher, als im unteren ist. Auf mittlerer Höhe erhält man einen aussagekräftigen Mittelwert.
  3. Das Thermometer sollte nicht direkt neben dem Heizstab befestigt werden.
  4. Es sollte sich an einer stelle mit leichter Strömung befinden, um die tatsächliche Wassertemperatur zu bestimmen.

Welche Wassertemperatur ist perfekt?

Aquarium Thermometer
Temperaturmessung | jbl.de

Die meisten Aquarianer betreiben Becken mit tropischen Fisch- und Pflanzenarten. Tropische Fische und Pflanzen bevorzugen im Regelfall Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius. Eine Aquarium Heizung ist in einem tropischen Aquarium also immer notwendig, da die Zimmertemperatur bei durchschnittlich 20 Grad liegt.

In einem Aquarium mit heimischen Fischen ist der Toleranzbereich mit etwa 12 bis 20 Grad etwas größer. In einem Aquarium mit heimischen Fischen und Pflanzen ist keine Heizung nötig. An heißen Sommertagen muss man aber darauf achten, dass sich das Aquarium nicht zu stark erhitzt. In unserem Fischlexikon findest du Informationen zur tolerierten Temperatur von fast allen populären Arten.

Wichtig: Informiere dich vor dem Kauf über die geeignete Wassertemperatur deiner Fische und stelle sicher, dass sie sich überschneiden.

Wie oft sollte man die Temperatur überprüfen?

Da es bei Aquarium Heizstäben immer wieder zu defekten kommen kann, sollte die Wassertemperatur wenn möglich immer einmal am Tag (z.B. bei der Fütterung) abgelesen werden. Lediglich in der Einlaufzeit und nachdem die ersten Fische eingesetzt wurden sollte man die Temperatur noch häufiger kontrollieren.

Wenn es im Sommer besonders heiß ist sollte man die Temperatur ebenfalls genauer beobachten, damit sie nicht den Toleranzbereich der Fische überschreitet.

Quellenangaben für Bilder:

© Mirko Rosenau – Fotolia.com

Wann können die ersten Fische ins Aquarium?

Wann Fische einsetzen
Spannend! Die ersten Fische | jbl.de

Das spannendste in einem Aquarium sind natürlich die Fische. Doch wie lange muss man warten, bis die ersten Fische ins Aquarium können? Eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen oder sogar noch länger?

In diesem Artikel erfährst du wann du endlich die ersten Fische in dein Aquarium einsetzten kannst, was man unter dem Nitritpeak versteht, welche Umstände gegeben sein müssen, warum du deine Fische nicht sofort einsetzten darfst und wie du beim Einsetzen neuer Zierfische vorgehen solltest.

Wann kann ich die ersten Fische einsetzten?

Wenn man das Aquarium einrichtet, befüllt und sofort Fische einsetzt geht das ganze mit hoher Wahrscheinlichkeit schief. Vorerst betreibt man das Aquarium nur mit Bodengrund, Pflanzen, Deko, Filter und Beleuchtung und wartet mindestens 3 Wochen. Im Becken müssen sich zuerst Bakterien bilden, die für die Stoffkreisläufe verantwortlich sind. Zudem müssen Rahmenbedingungen, wie die korrekte Temperatur oder die Funktion der Technik gegeben sein, damit sich ein biologisches Gleichgewicht einstellt.

Wichtig: Setzt man Fische sofort ein, gerät das Biotop schnell aus dem Gleichgewicht und die Fische sterben.

Voraussetzung 1: stabile Wasserwerte

Eine wichtige Vorraussetzung für die ersten Fische sind die passenden Wasserwerte. Mit handelsüblichen Teststreifen kann man alle relevanten Wasserwerte testen. In der “Einfahrzeit” sollte man täglich Wassertests durchführen. Zudem solltest du die Teststreifen aufheben und vergleichen, um Tendenzen und Entwicklungen zu analysieren.

Wenn du direkt tiefer in die Materie einsteigen willst, empfiehlt sich ein Wassertest-Koffer mit Wassertest in Tröpfchenform. Diese sind deutlich genauer, für einen Anfänger aber nicht unbedingt nötig.

Der Nitritwert muss besonderer Beachtung geschenkt werden. Wenn dieser in die Höhe schießt und sich nach einigen Tagen wieder normalisiert weißt du, dass der Nitritpeak vorüber ist.

die wichtigsten Wasserwerte

  • Wassertemperatur
  • pH-Wert (pH) 
  • Gesamthärte (GH)
  • Nitratwert (NO3)
  • Nitritwert (NO2) 
  • Sauerstoffgehalt (O2)

In welchem Bereich sich deine Wasserwerte bewegen sollten hängt von deinem Besatz ab. Hier findest du eine Übersicht über alle Aquarium Fische und ihre Ansprüche.

Tipp: Der erste Wassertest im Geschäft ist in der Regel kostenlos. Nutze diese Möglichkeit, um sicher zu gehen, dass vor dem einsetzten alle Werte stimmen.

Voraussetzung 2: klares Wasser

Fast immer entsteht in frisch eingerichteten Aquarien eine Bakterienblüte. Durch eine Bakterienblüte färbt sich das Wasser im Aquarium weißlich / milchig. In einem nicht eingefahrenen Aquarium vermehren sich die Bakterien exponentiell. Die Bakterien entziehen dem Wasser einen Großteil des Sauerstoffs, was zur milchigen Färbung des Wassers führt.

Eine Bakterienblüte ist nicht schädlich für das Aquarium, solange sich in diesem keine Fische befinden. Nach einiger Zeit verschwindet die Färbung von alleine und die Populationsgröße der Bakterienstämme pendelt sich ein.

Voraussetzung 3: Nitritpeak abgewartet

Unter dem Nitritpeak versteht man ein zeitliches Maximum des Nitritgkonzentration im Wasser, dass in der Regel zwischen der zweiten und fünften Woche auftritt. Nitrit ist Teil des Stickstoffkreislaufs im Aquarium und gelangt z.B. durch Ausscheidungen der Fische oder Futterreste in das Becken. Bakterien, die das in zu hohen Mengen giftige Nitrit “weiterverarbeiten” bilden sich im Vergleich zu den anderen Bakterien recht langsam.

Außerdem bilden sich diese Bakterien nur, wenn Nitrit im Aquarium vorhanden ist. Den Nitritpeak kann man mit der Zugabe von etwas Flockenfutter (höchstens eine Flocke täglich) auslösen. Auch Starterbakterien können beim Aufbau der Bakterienstämme helfen und den Prozess beschleunigen.

Den Nitritpeak in einem neuen Aquarium kann man einfach abwarten. Mithilfe von Wassertest wirst du erkennen wann der Nitritpeak vorüber ist. Um festzustellen, ob der Nitritpeak schon stattgefunden hat ist eine täglicher Nitrittest während der Einfahrzeit nötig.

Achtung: Vor und während dem Nitritpeak dürfen keine Fische eingesetzt werden, da diese ansonsten sterben würden.

Nitritpeak
Beispiel für einen Nitritpeak: Stärke und Dauer variieren

Voraussetzung 4: Technik läuft problemlos

Beim Einsetzen der Fische ist es essenziell, dass die Technik störungsfrei läuft. Filter, Beleuchtung und Heizung sollten bereits seit einer Woche problemlos laufen. Wenn die Fische in dein Aquarium ziehen sind sie sowieso schon vom Transport und der neuen Umgebung gestresst. Man sollte sich zu diesem Zeitpunkt nur auf die Fische und deren Wohl konzertieren müssen und sicher sein, dass die Rahmenbedingungen stimmen.

Wie lange dauert die Einlaufphase?

Es ist schwierig eine genaue Zeitangabe darüber zumachen, wann man endlich die ersten Fische einsetzen kann. 3 Wochen sollte man erfahrungsgemäß mindestens abwarten. Bei einigen Aquarien dauert die Einlaufphase mit 5 bis 6 Wochen aber auch deutlich länger.

Wenn das Becken mindestens 3 Wochen läuft, die Wasserwerte seit einer Woche konstant im grünen Bereich liegen und wenn die Technik funktioniert können die ersten Fische eingesetzt werden.

Hinweis: Geduld zahlt sich beim Einfahren immer aus. Lieber wartet man etwas zu lang, als zu kurz.

Die ersten Fische einsetzen

Fische einsetzen | jbl.de

Gut, du hast Geduld bewiesen, den Nitritpeak abgewartet und bist nun endlich bereit die ersten Fische zu kaufen und einzusetzen. Um sicherzugehen empfehle ich mit 5 bis maximal 10 robusten Fischen einer Art anzufangen. Da auch jetzt noch nicht alle Bakterienstämme komplett ausgebildet sind, sollte das Becken erst einmal nicht zu stark belastet werden. Nach einigen Wochen können dann weitere Fische folgen.

Niemals alle Fische auf einmal einsetzen!

Wichtig ist, dass man die Anzahl der Fische langsam steigert. Wenn man ein Gesellschaftsbecken beispielsweise mit Mollys, Neons und Garnelen besetzen möchte, sollte man nicht alle Fische auf einmal einsetzen, sondern mit einigen wenigen Fischen einer Art anfangen. Die Anzahl der Fische steigert man dann mit mindestens einer Woche Abstand, bis die maximale Besatzstärke erreicht ist.

Fische Schritt für Schritt einsetzen

  1. Zunächst lässt man die Kunststoffbeutel mit den Fischen geschlossen ca. 15 Minuten an der Wasser Oberfläche schwimmen, damit sich die Temperatur des Wassers im Beutel an die des Aquariums angleicht und sich die Fische langsam an diese gewöhnen.
  2. In Zeitabständen von ca. 10 Minuten füllst du nun immer etwas Wasser aus dem Aquarium in den Beutel, damit sich die Fische an die Wasserwerte des Beckens gewöhnen.
  3. Nach ca. 40 bis 60 Minuten kann man die Fische in das Becken lassen. Dazu fängt man die Fische mit einem Kescher und setzt sie in das Aquarium ein.

Vor allem am Anfang ist es wichtig, dass so wenig Wasser aus dem Beutel wie möglich in dein Becken kommt, da es Keime enthalten kann.

Aquarium Wasser trüb: Ursachen, Tipps & Maßnahmen

Mit trübem Aquarium Wasser hatte schon fast jeder Aquarianer zu tun. In diesem Ratgeber erfährst du alles über Ursachen, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen bei trübem Wasser.

Man unterscheidet den 4 verbreitetsten Wassertrübungen. Jede dieser Trübungen liegt unterschiedlichen Ursachen zu Grunde.

Milchig, weißliche Wassertrübung

Aquarium Wasser milchig
Bakterienblüte | jbl.de

Eine weißlich, milchige Trübung entsteht durch eine hohe Bakterien Aktivität. Durch die hohe Aktivität wird dem Wasser ein Großteil des Sauerstoffs entzogen, was zu einer weißlichen Trübung führt.

Milchiges Wasser in neu eingerichteten Aquarien

Eine weiße Trübung tritt bei fast allen neu eingerichteten, noch nicht eingefahrenen Aquarien auf. Die Ursache dafür ist ein exponentielles Wachstum der Bakterienstämme. Solange sich noch keine Fische im Aquarium befinden ist die Trübung unbedenklich und kann einfach abgewartet werden. Gegenmaßnahmen sind in diesem Falle nicht nötig.

Die schlagartige Vermehrung der Bakterien wird Bakterienblüte genannt.

Milchige Trübung in bereits eingefahrenen Aquarien

Auch in einem bereits eingefahrenen Aquarium kann es zu einer milchigen Färbung kommen. Das liegt genau wie bei neu eingerichteten Aquarien an einer erhöhten Bakterien Aktivität. Eine Bakterienblüte kann durch eine zu hohe Wassertemperatur, Futterreste oder durch einen Wechsel der Filtermedien ausgelöst werden.

Wenn sich Tiere im Aquarium befinden muss ein sofortiger Wasserwechsel durchgeführt werden, bei dem mindestens 3/4 des Wassers durch frisches, sauerstoffreiches Wasser ersetzt wird. Der Sauerstoffanteil muss durch Gegenmaßnahmen erhöht werden, um einen ernsthaften Schaden der Aquariumbewohner zu verhindern.

Gegenmaßnahmen

  • Großer Wasserwechsel von bis zu 90%
  • Luftpumpe als externe Sauerstoffzufuhr
  • Filterfließ nach einigen Wochen tauschen
  • UV-C Wasserklärer nutzen

Grün getrübtes Wasser

Aquarium Wasser grün
Algenblüte | jbl.de

Bei einer grünen Trübung spricht man von einer Algenblüte, die Folge einer starken Vermehrung von Schwebealgen ist.

Ursachen

Übermäßiges Algenwachstum wird durch eine zu hohe Nährstoffkonzentration (v.a. Nitrat und Phosphat) verursacht. Diese entsteht oft durch eine Überfütterung, bei der Teile des Futters auf dem Boden landen. Auch ein Überbesatz kann aufgrund der erhöhten Ausscheidungen für einen Nährstoff-Überfluss verantwortlich sein.

Ein weiterer Faktor, der für das Algenwachstum verantwortlich ist, ist die Lichteinstrahlung. Ein Aquarium darf keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Die künstliche Belichtungsdauer sollte außerdem nicht mehr als 10 – 12 Stunden/Tag betragen. Auch eine falsche bzw. übermäßige Düngung kann ein Algenproblem verursachen. Bei einer grünlichen Wassertrübung sollte die Dünung also vorerst eingestellt werden.

Gegenmaßnahmen

  • Weniger füttern
  • Düngung einstellen
  • Phosphat senken
  • Beleuchtungszeit reduzieren
  • Direkte Sonneneinstrahlung verhindern
  • Beleuchtung für einige Tage ganz abstellen
  • Großer Wasserwechsel
  • Filter reinigen
  • UV-C Klärer nutzen

Wenn die oben genannten Maßnahmen noch nicht zur vollständigen Beseitigung der grünen Trübung geführt haben, kann eine Dunkelkur Abhilfe schaffen.

Bräunlich, goldene Wassertrübung

Aquarium Wasser trüb
bräunliche Wassertrübung | jbl.de

Eine braune bis goldene Trübung wird durch Huminstoffe im Wasser ausgelöst. Huminstoffe kommen auch in natürlichen Gewässern vor und schaden weder Tieren, noch Pflanzen. Sie sollen sogar das Immunsystem einiger Aquariumbewohner stärken und zur allgemeinen Gesundheit dieser beitragen.

Auch wenn eine bräunliche Trübung grundsätzlich nicht bedenklich ist, stört die sie viele Aquarianer optisch sehr stark.

Ursachen

Huminsäuren sind in großen Mengen in Wurzeln, Seemandelbaumblättern und Erlenzapfen vorhanden. Im Wasser geben sie diese Stoffe ab und sorgen für eine bräunliche Wassertrübung. Um eine bräunliche Trübung vorzubeugen sollte Wurzeln vor dem einsetzen gewässert werden.

Gegenmaßnahmen

  • Wurzeln vor dem einsetzen wässern
  • Mehrmals wöchentlich Wasser wechseln
  • Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen entfernen (falls verwendet)
  • Feines Filterfließ wie z.B. das JBL Symec Pro einsetzen

Aquarium Wasser trüb durch Schwebeteilchen

Aquarium Wasser trübBei dieser Art der Trübung erkennt man kleine Teilchen und Partikel, die im Wasser herumschwimmen. Diese stammen meist aus dem Bodengrund und werden von Fischen aufgewühlt.

Ursachen

Gründe für diese Trübung sind Schwebeteilchen aus Pflanzenresten, Mulm oder aus dem Bodengrund. Meist sind die Ursachen des Problems nicht regelmäßig durchgeführte Wasserwechsel und Reinigungsarbeiten, ein verschmutzter Filter oder ein zu klein dimensionierter Filter.

Gegenmaßnahmen

  • Feines Filterfließ einsetzen
  • Mehrmals wöchentlich Wasserwechsel durchführen
  • Flüssiges Filtermedium zum beschweren der Teilchen nutzen
  • Filter von Schlamm befreien

3 Aquarium Innenfilter im Vergleich

Neben der Beleuchtung und der Heizung ist der Filter einer der wichtigsten Bestandteile eines Aquariums. Für kleinere Aquarien eignen sich Aquarium Innenfilter besonders gut, da diese leicht zu installieren und zu reinigen sind und im Gegensatz zu einem Aquarium Außenfilter keinen Platz außerhalb des Aquariums benötigen. In diesem Vergleich zeigen wir die 3 besten Aquarium Innenfilter 2018, die wir anhand von Kundenmeinungen, eigenen Erfahrungen und Aquarium Innenfilter Tests ausfindig gemacht haben.

Unsere Aquarium Innenfilter Empfehlungen

Platz 1: Dennerle Nano Eckfilter (XL)

Aquarium Innenfilter Test: Dennerle
Dennerle Nano Eckfilter

Der Nano Eckfilter von Dennerle ist nicht ohne Grund der vermutlich am meisten verkaufte Innenfilter in Deutschland. Der Filter reinigt kleine Aquarien trotz einer Leistung von nur einem Watt sehr solide. Dieser Filter verbraucht dank einer Leistung von einem Watt nur sehr wenig Strom.

Außerdem ist dieser Filter leise, kompakt und daher unauffällig in einer Ecke des Aquariums platzierbar. Ein weiterer Vorteil des Dennerle Filters ist, dass kleine Fische und Garnelen sicher sind und nicht angesaugt werden können. Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Aquarium Innenfilter, der perfekt für Nano Aquarien geeignet ist. Es stehen zwei Modelle für verschieden große Aquarien zur Verfügung.

  • geeignete Beckengröße: 10 bis 40 Liter | 30 bis 60 Liter in der XL Version
  • Filterleistung: 
  • energiesparend und effizient
  • perfekt für Nano Aquarien geeignet, sicher für Kleintiere wie Garnelen
  • leise und kompakt

Platz 2: Eheim Biopower

Aquarium Außenfilter Test: Eheim Biopower
Eheim Biopower

Der Eheim Biopower ist ein Innenfilter, der auch für größere Aquarien mit einem Volumen von bis zu 240 Litern geeignet ist. Selbstverständlich ist, dass er aufgrund der für einen Innenfilter sehr hohen Filterleistung etwas größer ausfällt. Dennoch lässt sich auch der Eheim Biopower recht leicht durch Pflanzen oder Steine verstecken.

Der Eheim Biopower ist ein leistungsstarker Innenfilter, der auch in Aquarium Innenfilter Tests überzeugen konnte. Für uns ist der Eheim Biopower die beste Wahl bei etwas größeren Aquarien.

  •  geeignete Beckengröße: 80-160 Liter | 100-200 Liter | 160-240 Liter
  •   Filterleistung: 180-550 l/h 210-650 l/h | 280-750 l/h
  • schwenkbarer Pumpenkopf
  • mehrstufige Filterung
  • für Süß- und Salzwasseraquarien geeignet

Platz 3: Eheim Pickup

Aquarium Innenfilter Test
Eheim Pickup

Der Innenfilter “Pickup” von Eheim ist in verschiedenen Größen erhältlich und eignet sich für alle Aquarien mit einem Volumen bis 160 Liter. Das Wasser wird von der integrierten Pumpe von unten angesaugt. Der Ausströmer lässt sich drehen, sodass man selbst bestimmen kann, wohin das Wasser strömt. Für eine besonders simple Reinigung und Wartung sind Filterschwamm und Filterbehälter einfach von oben herausnehmbar.

Der Filter wird durch Saugnäpfe an der Wand befestigt und ist in Null Komma Nix einsatzbereit. Zudem ist der Eheim Pickup relativ klein, wodurch er nicht so stark auffällt und sich leicht verstecken lässt.

  • geeignete Beckengröße: max. 45 Liter | 30-60 Liter | 60-160 Liter
  • Filterleistung: 50-180 l/h | 150-300 l/h | 220-550 l/h
  • besonders leichte Reinigung
  • sofort einsatzbereit
  • inklusive Filterpatrone

Es handelt sich hierbei nicht um einen Aquarium Innenfilter Test, sondern um einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen. Im Gegensatz zu einem Aquarium Innenfilter Test wurden hier nicht alle Produkte in der Praxis getestet.


Vorteile Innenfilter

  • effizienter, als Innenfilt
  • größeres Filtervolumen
  • kann nicht auslaufen
  • einfachere Reinigung des Filters

Nachteile Innenfilter

  • geringere Filterleistung und geringeres Filtervolumen
  • beeinflusst die Optik des Beckens
  • sehr günstig im Vergleich zu Außenfiltern
  • Strom direkt im Becken

Was ist besser? Innen- oder Außenfilter?

Bei der Wahl des Filtertyps kommt es auf die Größe und Art des Beckens an. Kleinere Aquarien mit weniger als 100l Fassungsvermögen können problemlos mit einem Innenfilter gefiltert werden. Innenfilter haben den großen Vorteil, dass sie keinen Platz außerhalb des Aquariums beanspruchen. Außerdem ist die Installation und Pflege schnell und einfach durchzuführen.

Aquarien der Größe 240 Liter und mehr sollten (wenn möglich) immer mit einem Aquarium Außenfilter gereinigt werden. Außenfilter haben ein höheres Filtervolumen, arbeiten effizienter und reinigen ein großes Becken insgesamt einfach besser. Dafür beansprucht die Installation und Pflege aber deutlich mehr Zeit und Platz.

Wie funktioniert ein Aquarium Innenfilter?

Ein Aquarium Innenfilter wird, wie der Name schon sagt, innerhalb des Aquariums platziert. Lediglich das Stromkabel führt aus dem Aquarium heraus. Das Wasser im Aquarium wird durch eine Pumpe, die meistens oben im Filter sitzt, an der Unterseite angesaugt.

Das ungefilterte Wasser durchläuft eine oder mehrere Filterkammern. In den meisten Fällen durchläuft das Wasser sowohl biologische, als auch mechanische Reinigungsschritte. Wenn das Wasser durch alle Kammern geströmt ist, gelangt es durch den Ausströmer, der sich in der Regel an der Oberseite des Filters befindet, wieder ins Becken.

Aquarium Innenfilter für Nano Aquarien

Besonders für Nano Aquarien eignen sich Innenfilter sehr gut. Da Nano Cubes sehr klein sind, ist auch nur eine geringe Filterleistung von Nöten. Ein Außenfilter wäre in einem Nano Aquarium völlig übertrieben.

Ein Filter für ein Nano Aquarium muss natürlich klein, unauffällig und kompakt sein. Ein empfehlenswertes Modell für Aquarien bis 40 l ist der Dennerle Nano Eckfilter oder der Eheim Pickup in der kleinsten Ausführung. Einige Nano Aquarien kann man auch ohne ganz ohne Technik betreiben. Allerdings gelingt ein solches Vorhaben nur mit sehr anspruchslosen Pflanzen und Tieren. Alle, die auch etwas anspruchsvollere Pflanzen und Tiere halten wollen, kommen nicht um einen Nano Filter sowie Beleuchtung und Heizung herum.

Fazit

Aquarium Innenfilter eigenen sich vor allem für kleine Aquarien mit einem Volumen von unter 100 l. Für größere Aquarien gibt es zwar immer noch Innenfilter, allerdings eignen sich Außenfilter deutlich besser für größere Aquarien, da diese ein deutlich höheres Filtervolumen haben.

Innenfilter haben viele Vorteile. Sie sind günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, leicht zu reinigen und nehmen kein Platz außerhalb des Aquariums ein.

Aquarium Außenfilter Test

Top 3 Aquarium Außenfilter im Vergleich

Ein Aquarium Filter ist neben der Heizung und der Beleuchtung einer der wichtigsten Bestandteile eines Aquariums. Bei größeren Aquarien mit einem Volumen ab 120 Litern, machen Außenfilter aufgrund ihrer hervorragenden Reinigungsleistung Sinn. Wir stellen dir hier die 3 besten Aquarium Außenfilter aus dem Jahr 2018 vor. Anhand von Aquarium Außenfilter Tests, Kundenbewertungen und eigenen Erfahrungen haben wir unsere aktuellen Top 3 bestimmt.

Unsere Aquarium Außenfilter Empfehlungen

Platz 1: Tetra EX Plus

Aquarium Außenfilter Test: Tetra EX

Der Tetra EX ist einer der am meisten genutzten Außenfilter überhaupt. Gelobt wird er für seine Laufruhe, die einfache Reinigung, sowie für seine hohe Zuverlässigkeit. Auch in Aquarium Außenfilter Tests konnte der Tetra EX überzeugen.

Die kleinste Variante ist der Tetra EX 400.Er ist bereits für Aquarien mit einem Volumen von 10 bis 80 Liter geeignet. Der Tetra EX 600 eignet sich für Becken von 60- bis 120 Litern, der Tetra EX 800 für 100 bis 300 Liter Aquarien und das größte Modell, der Tetra EX 1200 für Becken mit einem Volumen bis zu 500 Litern.

  •  geeignete Beckengröße:  10 Liter bis 500 Liter
  •   Filterleistung: 630 l/h bis 1300 l/h
  • TÜV/GS geprüft, 3 Jahre Garantie
  • bequeme und einfache Reinigung
  • betriebsbereit und inklusive 5 versch. Filtermedien

Platz 2: JBL Cristal Profi greenline

Aquarium Außenfilter Test: JBL cristalprofi

Der Cristal Profi greenline von der Marke JBL ist ähnlich wie der Tetra EX in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Der Cristal Profi ist für Aquarien ab 40l bis 800l geeignet.

Mit einer Pumpleistung von 450l/h beim kleinsten Modell, bis 1900l/h beim Topmodell ist für jede Aquariumgröße etwas dabei. Der JBL Außenfilter läuft ruhig und zuverlässig. Außerdem arbeitet dieser Filter sehr effizient, was ihm in einigen Außenfilter Tests zu Bestnoten verhalf.

  •  geeignete Beckengröße: 40 Liter bis 800 Liter
  •   Filterleistung:  450 l/h bis 1900 l/h
  • TÜV geprüft
  • komplett ausgestattet
  • patentiertes Vorfiltersystem

Platz 3: Fluval -06 Serie

Aquarium Außenfilter Test: Fluval g06 Premium

Die Außenfilter von Fluval (Generation -06) sind so laufruhig, dass man sie fast gar nicht wahrnimmt. Trotzdem sorgt der Fluval Außenfilter durch verschiedene mechanische, chemische und biologische Filtermedien für glasklares und sauberes Wasser.

Genau wie die zwei anderen Filter ist der Fluval in verschiedenen Versionen erhältlich. Die kleinste Version ist für alle Aquarien unter 100l geeignet, die größte hingegen für Aquarien mit bis zu 400l Fassungsvermögen.

  • geeignete Beckengröße: bis 400 Liter
  •   Filterleistung: 550l/h bis 1450l/h
  • Flüsterleise
  • einfache Inbetriebnahme und Reinigung
  • patentiertes Aqua-Stop Ventil

Es handelt sich hierbei nicht um einen Aquarium Außenfilter Test, sondern lediglich um einen Vergleich. Im Gegensatz zu einem Aquarium Außenfilter Test haben wir nicht alle Produkte selbst und in der Praxis getestet.


Vorteile Außenfilter

  • effizienter, als Innenfilter
  • größeres Filtervolumen
  • leicht zu verstecken
  • einfachere Reinigung des Filters
  • kein Strom direkt im Aquarium

Nachteile Außenfilter

  • Unterschrank o.ä. wird benötigt
  • etwas arbeitsintensiver
  • Beschädigung von Boden und Möbel, wenn undicht
  • höhere Anschaffungskosten

Was ist besser? Innen- oder Außenfilter?

Bei der Wahl des Filtertyps kommt es auf die Größe und Art des Beckens an. Kleinere Aquarien mit weniger als 100l Fassungsvermögen können problemlos mit einem Innenfilter gefiltert werden. Diese haben den großen Vorteil, dass sie keinen Platz außerhalb des Aquariums beanspruchen. Außerdem ist die Installation und Pflege meist simpler.

Aquarien der Größe 100 Liter und mehr sollten mit einem Aquarium Außenfilter gereinigt werden. Dieser hat ein größeres Filtervolumen, arbeitet effizienter und reinigt ein großes Becken insgesamt einfach besser. Dafür beansprucht die Installation und Pflege aber mehr Zeit und Platz.

Welches Zubehör braucht man für einen Aquarium Filter?

Aquarium Außenfilter mit Zubehör
Aquarium mit Außenfilter

Für die Filterung des Wassers werden Filtermedien benötigt. Diese können biologisch (Reinigung durch Bakterien), chemisch oder mechanisch sein. In einem Filter sind mehrere unterschiedliche Filtermedien enthalten.

Neben den Filtermedien benötigt man passende Schläuche, die vom Filter in das Becken führen. Ein Schlauch verbindet das Ansaugrohr, welches im Becken platziert wird, mit dem Filter. Ein anderer verbindet ihn mit dem Ausströmer, durch den das gefilterte Wasser wieder in das Aquarium strömt.

Auf dem Bild ist ein Aquarium mit Ansaugung, Ausströmer und Filter zu erkennen.

Bei allen oben genannten Aquarium Außenfiltern handelt es sich um Filter Komplettsets, die bereits das nötige Zubehör beinhalten.

So funktioniert ein Aquarium Außenfilter

Fazit

Außenfilter sind leistungsstärker und effizienter, als Innenfilter. Deshalb sollte man für größere Aquarien (100+ Liter), wenn möglich, einen Aquarium Außenfilter verwenden. Für die Installation eines Außenfilters ist ein Unterschrank o.ä. nötig, in dem man den Filter unterbringt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Außenfilter ein MUSS für größere Aquarien ist. Für kleinere Nano Aquarien, kleine Komplettsets etc. eignet sich ein Innenfilter, da dieser keinen Platz außerhalb des Aquariums beansprucht.

Quellenangaben zu den Bildern:

Aquarium mit Außenfilter: © Vladimir Zadvinskii – Fotolia.com

Aquarium LED Beleuchtung Test

Aquarium LED Beleuchtung Vergleich

Im Artikel erfährst du, worauf du beim Kauf von LED Aquarium Beleuchtung achten musst, was die Vor- und Nachteile von LEDs sind und welche Modelle unserer Meinung nach am besten sind. Dafür haben wir uns LED Aquarium Beleuchtung Tests von Websites und Magazinen angeschaut und mit unseren eigenen Erfahrungen verknüpft.

Unsere LED Aquarium Beleuchtung Empfehlungen

NICREW Aquarium LED Beleuchtung

LED Aquarium Beleuchtung Test
NICREW LED Beleuchtung

Die NICREW LED Beleuchtung ist die perfekte Beleuchtung für alle Hobby Aquarianer. Sie punktet mit einem niedrigem Stromverbrauch gepaart mit hoher Langlebigkeit und einem niedrigen Anschaffungspreis. Die NICREW LED Beleuchtung ist in verschiedenen Größen erhältlich und daher mit allen gängigen Aquarium Größen kompatibel.

  •  geeignete Beckenbreite: 30 cm bis 136 cm
  • Leistung: 6 bis 32 Watt
  • Helles Tageslicht (7.000 K) mit Sonnenlicht-Vollspektrum
  • Vollwertiger und effizienter Ersatz für T5-Leuchtstoffröhren
  • Ausziehbarer Rahmen sorgt für passgenaue Einstellung

Juwel HeliaLux

Aquarium LED Beleuchtung Test
Juwel HeliaLux

Das Juwel HeliaLux Licht ist ein beliebtes Markenprodukt für erfahrenere Hobby Aquaristen, sowie für Anfänger. Die Lampe punktet mit einem Sonnenkringeleffekt und einem vielseitig anpassbarem Verstellsystem. Die Beleuchtung von Juwel ist langlebig, sehr leistungsstark und konnte auch in LED Aquarium Beleuchtung Tests überzeugen.

  • Netzteil: k.A
  • Leistung: 24 bis 54 Watt
  • moderne SMD-LEDs
  • bis zu 50% sparsamer als T5 Leuchten
  • programmierbare Tagesabläufe

SIMBR Aquarium LED Beleuchtung

LED Aquarium Beleuchtung Test
SIMBR LED Beleuchtung

Die SIMBR LED Beleuchtung sticht durch eine sehr gute Preis Leistung hervor und eignet sich daher auch für Leute mit einem eher schmalen Geldbeutel. Trotzdem ist die Lampe gut ausgestattet und völlig ausreichend für einen Großteil aller Aquarien. Das Licht eignet sich für Aquarien mit einer Breite von 30cm bis 115cm und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

  • Netzteil: k.A. zum Netzteil
  • Leistung: 6 bis 25 Watt
  • 2 Schaltphasen
  • geringer Stromverbrauch
  • geeignet für Aquarien mit einer Breite von 30cm bis 115cm

Es handelt sich hierbei um keinen LED Aquarium Beleuchtung Test, sondern lediglich um einen ausführlichen Vergleich der in unseren Augen besten Modelle. Im Gegensatz zu einem Aquarium LED Beleuchtung Test wurden nicht alle Produkte persönlich und in der Praxis getestet.


Vorteile LED Beleuchtung

  • geringer Stromverbrauch
  • lange Lebensdauer
  • wenig Wärmeentwicklung
  • keine Reflektoren nötig

Nachteile LED Beleuchtung

  • recht hohe Anschaffungskosten
  • kältere Lichtfarbe

Warum die Aquarium Beleuchtung so wichtig ist

Die Beleuchtung ersetzt in einem Aquarium die Sonne und liefert Energie für das Pflanzenwachstum. Eine gute Aquarium Beleuchtung ist also nicht nur für den uns, die Betrachter, wichtig, sondern auch für die Tiere und Pflanzen im Becken.

Licht ist die Quelle des Lebens

Licht ist notwendiger Bestandteil der Photosynthese. Ohne Licht ist kein Überleben von Pflanzen möglich, da sie durch die Zellatmung mehr Energie verbrauchen würden, als sie produzieren. Ohne eine Aquarium Beleuchtung können Pflanzen also nicht überleben und erst recht nicht wachsen.

Hinweis: Für die Tiere ist die Beleuchtung eher unwichtig. Sie kommen problemlos über einen längeren Zeitraum ohne Licht aus.

Tageslicht ist allein nicht stark genug

Das Tageslicht reicht den Pflanzen nicht zum Überleben. Das Aquarium darf keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da sich das Wasser so stark erhitzen kann und Algen verstärkt werden. Das Sonnenlicht muss also zum Teil durch die Beleuchtung ersetzt werden, die ausreichend Energie für die Photosynthese liefert.

Die richtige Beleuchtungsdauer

Eine Aquarium Beleuchtung sollte verständlicherweise nicht durchgehend laufen, da man in der Nacht Strom verschwenden würde. Außerdem fördert man durch eine zu lange Belichtung das Algenwachstum deutlich.

Die meisten Aquarium Pflanzen und Tiere stammen aus tropischem Gebiet. Die Tageslängen in den Tropen liegen bei etwa 10 bis 12 Stunden. Die Dauer der Belichtung sollte deswegen ebenfalls in diesem Bereich liegen, um eine möglichst natürliche  Umgebung nachzubilden.

Steuerung mit Zeitshaltuhr

Damit das Aquarium immer dann beleuchtet ist, wenn man Zuhause ist, macht die Programmierung der Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr Sinn. Man kann die Beleuchtung auf diese Weise z.B. während der Mittagszeit ausschalten, damit man die 10 bis 12 Stunden am Tag nicht überschreitet.

Unsere Erfahrung mit Aquarium LED Beleuchtungen

Wir haben schon viele verschiedene Aquarium Beleuchtungen ausprobiert. Früher haben wir fast ausschließlich T5-Leuchtstoffröhren verwendet. Heute sind wir aber davon überzeugt, dass LEDs mehr Vorteile mit sich bringen und Leuchtstoffröhren langsam aber sicher abhängen.

effizient und langlebig

Zum einen sind LEDs effizienter und sparen bei gleicher Leistung bis zu 50% an Energie. Außerdem sind sie langlebiger als Leuchtstoffröhren und werden so gut wie nie heiß. Auch wenn man immer noch hört, dass Leuchtstoffröhren ein natürlicheres und wärmeres Licht erzeugen, konnten wir nie einen Unterschied zwischen LED und LSR in Sachen Pflanzenwachstum feststellen.

Für kleinere und mittelgroße Aquarien mit einer Wassersäule bis 60 cm sind LEDs sehr gut geeignet. Auf lange Sicht spart man Stromkosten und muss sie nur wenig pflegen oder warten.

LEDs werden immer besser

Die LED Technik ist noch recht neu. Daher entwickeln sich die modernen Lampen noch rasch weiter. Viele Aquarium LED Beleuchtung Tests und Vergleiche zwischen Leuchtstoffröhren und LEDs zeigen, dass LEDs schon in vielen Punkten besser sind.

Aquarium LED Beleuchtung: Fazit

In der Aquaristik werden hauptsächlich LED Lampen und Leuchtstoffröhren verwendet. Leuchtstoffröhren liefern in der Regel ein natürlicheres und wärmeres Licht und sind günstiger in der Anschaffung. Dafür sind LEDs sparsamer, langlebiger und langfristig günstiger als Leuchtstoffröhren.

Unserer Meinung nach sind LED Lampen den klassischen Leuchtstoffröhren bereits überlegen, da sie mittlerweile ähnlich gute Leistungen erbringen und dabei langlebiger und sparsamer sind.